C O R O N A


Aktuelle Information der Eleonoren-Klinik Winteraksten


Besuchsverbot in Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung

Aktuell Information des Hessische Ministerium für Soziales und Integration:

„Ich möchte Sie darüber informieren, dass die Hessische Landesregierung so eben ein Besuchsverbot für u.a. folgende Einrichtungen beschlossen hat:

- Einrichtungen nach § 36 Abs. 1 Nr. 2 des Infektionsschutzgesetzes (also voll- und teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderte oder pflegedürftiger Menschen)

- ambulant betreute Wohngemeinschaften im Sinne des § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 des Hessischen Gesetzes über Betreuungs- und Pflegeleistungen

 

Dieses Verbot gilt nach folgender Maßgabe:

Ausnahmen gelten für folgende Personen:

     - Seelsorgerinnen und Seelsorger,

     - Eltern, wenn es sich um ein minderjähriges Kind handelt,

     - Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sowie Notarinnen und Notare,

       sonstige Personen, denen aus beruflichen Gründen oder aufgrund hoheitlicher Aufgaben Zugang zu gewähren ist.

Diese Besucherinnen und Besucher sind verpflichtet, ihre Besuchszeit auf das absolut erforderliche Mindestmaß zu beschränken.

 

Weitere Ausnahme:

Personen, die im Rahmen einer Behandlung der spezialisierten Palliativversorgung nach § 37b Abs. 2 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch besucht werden.

Die Einrichtungsleitung kann im Einzelfall für engste Familienangehörige Ausnahmen zulassen, wenn es nach Einschätzung der behandelnden Ärztin oder des behandelnden Arztes oder aus ethisch-sozialen Gründen dringend geboten ist, insbesondere bei Geburten oder Personen im Sterbeprozess.

Besucherinnen und Besucher haben vor ihrem Besuch angemessene Hygienemaßnahmen zu treffen.

Personen mit Atemwegsinfektion oder Personen, die sich in den 14 Tagen vor Inkrafttreten dieser Verordnung oder danach in einem Risikogebiet für Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus aufgehalten haben, für einen Zeitraum von 14 Tagen seit der Einreise aus dem Risikogebiet ist das Betreten von Einrichtungen als Besucher verboten.

 

Wichtiger Hinweis: Die Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft, also ein Tag nach der Veröffentlichung im GVBL. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird die Verordnung am Donnerstag im GVBL veröffentlicht, so dass diese am Freitag (3. April) in Kraft treten wird.“


Hilfe für Menschen in Not


DRK Bergstraße plant Hilfsmaßnahmen für die Bevölkerung während Corona-Krise

Versorgung mit Wochenbedarf und haushaltsnahen Dienstleistungen / Organisatorische Vorbereitungen abgeschlossen / Freiwillige Helfer*innen werden gesucht

Im Rahmen der Corona-Krise ist es gerade für ältere Menschen, Angehörige der Risikogruppen und auch Menschen in Quarantäne schwierig, sich mit Dingen des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel, aber auch Hygieneartikel zu versorgen. Haushaltsnahe Dienstleistungen werden oft zu einem Kraftakt für die Betroffenen. Das DRK Kreisverband Bergstraße e.V. wird seinen Beitrag zur Bevölkerungsversorgung leisten. Deswegen steht ein kreisweites Versorgungsangebot in den Startlöchern. Das DRK hat die Möglichkeit mit seinem Personal (haupt- und ehrenamtlich), als auch seiner Logistik, die Menschen im ganzen Kreis Bergstraße versorgen zu können. Freiwillige Helferinnen und Helfer aus der Bevölkerung, die diese Hilfsleistung unterstützen wollen sollen sich gerne melden.


Hilfsmaßnahme steht in den Startlöchern
Sollte sich die aktuelle Lage verschärfen, noch mehr Menschen in Quarantäne müssen oder es zu Versorgungsengpässen kommen, stehen wir als DRK bereit. Zu gegebener Zeit starten wir unsere Hilfsmaßnahme, die organisatorischen Vorbereitungen sind abgeschlossen.


Zum einen möchten wir im Kreisverband Freiwillige in einer Freiwilligenkoordination bündeln, zum anderen werden die DRK Ortsvereine in die Auslieferung der Versorgungspakete eingebunden. Diese Hilfsmaßnahme lebt also auch von freiwilligen Helferinnen und Helfern aus der Bevölkerung. Die Helfer erledigen die Einkäufe, packen die Pakete für die Betroffenen, liefern diese an die Betroffenen kontaktlos aus und unterstützen sie ggf. bei haushaltsnahen Dienstleistungen.

Angebot und Ablauf der Hilfsmaßnahme
Das Angebot des DRK umfasst den Einkauf sowie die Haustürlieferung der Waren. Des Weiteren sollen haushaltsnahe Dienstleistungen abgedeckt werden. Die Personen rufen beim DRK Kreisverband an, bestellen die notwendigen Güter anhand einer zur Verfügung gestellten Liste. Diese enthält unter anderem nicht-kühlpflichtige Lebensmittel, Getränke, Hygieneartikel, rezeptfreie Medikamente und Tabakwaren. Die Güter werden zentral vom DRK Kreisverband eingekauft und verpackt. Es soll jeweils der Wochenbedarf eines Haushaltes bestellt werden, Hamsterkäufe werden seitens des DRK nicht unterstützt. Die Zentrale der Aktion wird in der DRK Begegnungsstätte Heppenheim sein, von dort aus werden die Kunden kreisweit beliefert. Die Lieferung erfolgt kontaktlos, Pakete werden vor der Haustüre abgestellten, es wird geklingelt und gewartet, bis der Kunde die Ware reinholt. Die Bezahlung der Waren erfolgt per Rechnung, die Helfer als auch Kunden kommen nicht mit Bargeld in Kontakt.


Dank an Bergsträßer Einkaufsmärkte
Einen besonderen Dank möchte das DRK Bergstraße dem EDEKA Jakobi Bensheim, dem REWE Center Heppenheim, dem REWE Supermarkt Bensheim und dem Backwerk Rauen Heppenheim aussprechen. Die vier Unternehmen unterstützen das DRK bei der Bereitstellung der Lebensmittel und Versorgungsgüter.
Informationen:


Informationen zur Hilfsmaßnahme sind auch auf der Internetseite des DRK Bergstraße unter www.drk-bergstrasse.de/corona-hilfe zu finden. Freiwillige Helferinnen und Helfer melden sich bitte bei Frau Britta Baumann unter 06252 7004 0 oder per E-Mail an freiwilligenkoordination@drk-bergstrasse.de. Der Beginn der Bestellmöglichkeit von Waren werden wir in einer separaten Pressemitteilung ankündigen, zu gegebener Zeit starten wir dann die Hilfsmaßnahme.